Während der Herrschaft Jubas II. erkundet eine Expedition sechs Glückselige Inseln und hinterlässt ihren Bericht.
Mit KI erzeugte redaktionelle Illustration mit anonymen Figuren; keine dokumentarische Rekonstruktion des Ereignisses.
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Historische Persönlichkeiten

Während der Herrschaft Jubas II. in Mauretanien, die Blázquez auf 25 v. Chr. bis 23 n. Chr. datiert, fand eine Expedition zu den Glückseligen Inseln statt. Ihr Bericht ist durch Plinius den Älteren überliefert. Die Naturalis Historia (VI, 202–205) unterscheidet diese Inseln von den Purpurariae, auf denen Juba Purpurwerkstätten eingerichtet hatte. Der dem König zugeschriebene Bericht nennt sechs Inseln: Ombrios, zwei Junoniae, Capraria, Ninguaria und Canaria. Erwähnt werden ein kleiner Steintempel auf Junonia, Schnee auf Ninguaria und Baureste auf Canaria. Von Canaria seien dem König auch zwei große Hunde gebracht worden. García García deutet dies als Hinweis darauf, dass Juba nicht selbst mitreiste. Diese Angaben geben einen antiken Text wieder; die Namen dürfen nicht ohne Weiteres heutigen Inseln zugeordnet werden. Die angezeigte Zeitspanne bezeichnet die Herrschaft, nicht das genaue Datum der Expedition.

Quellen

  • Alicia García García, Una aproximación al texto 202-205 del libro VI de Plinio el Viejo sobre las Fortunatae Insulae (2007)[↗]
  • José María Blázquez Martínez, La explotación de la púrpura en las costas atlánticas de Mauritania Tingitana y Canarias. Nuevas aportaciones (2004)[↗]

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