
Maler und Bühnenbildner
Néstor Martín-Fernández de la Torre (Las Palmas de Gran Canaria, 7. Februar 1887 – 6. Februar 1938) war Maler, Bühnenbildner und Hauptvertreter des kanarischen Modernismus. Ausgebildet in Madrid, London, Paris und Barcelona, schuf er einen symbolistischen Stil, der atlantische Tradition mit europäischer Avantgarde verband. Werke wie *Poema del Atlántico* und seine Bühnenbilder für Falla, Albéniz und La Argentina verschafften ihm internationale Anerkennung. 1934 kehrte er nach Gran Canaria zurück und initiierte mit *Tipismo* eine Kampagne zur Wiederaneignung ethnographischer Werte und zur Formung einer modernen visuellen Identität. Sein Erbe bewahrt das 1956 eröffnete Museo Néstor im Pueblo Canario, das er mit seinem Bruder Miguel entwarf.




