Die griechisch-lateinische und mittelalterliche Tradition verortete im Atlantik, westlich der bekannten Welt, eine Reihe mythischer Inseln. Die Glücklichen Inseln, Atlantis und San Borondón sind unterschiedliche Versionen derselben Faszination: ein maritimes Territorium, in dem Utopie, Paradies und die Grenze der Welt zusammentreffen.[1]

Glückliche Inseln

Von Hesiod bis Plinius wurden die Glücklichen Inseln mit atlantischen Archipeln wie den Kanaren identifiziert. Im Mittelalter festigte sich die Assoziation und führte zu einem Bild der Kanaren als eines privilegierten Ortes nahe dem Paradies.[1]

Die Inseln der Seligen: Mythos und Wirklichkeit in der Geschichte der Kanaren
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Die Inseln der Seligen: Mythos und Wirklichkeit in der Geschichte der Kanaren

Der Mythos der Inseln der Seligen prägte das Bild und die Identität der Kanarischen Inseln von der Antike bis heute.

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San Borondón: Die Geisterinsel der Kanaren in der Atlantischen Überlieferung
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San Borondón: Die Geisterinsel der Kanaren in der Atlantischen Überlieferung

San Borondón, die Insel, die erscheint und verschwindet, nimmt einen besonderen Platz in der kanarischen und atlantischen Vorstellungswelt ein. Der Artikel beleuchtet Ursprung, Entwicklung und literarisch-kartographische Bezüge zu den Kanaren.

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Verwendete Quellen