Kanarische Mythen sind kein folkloristischer Rand der Geschichte, sondern eine Weise, Ängste, Vulkane, Schluchten, Meere und die Grenzen der bekannten Welt zu codieren. Viele dieser Erzählungen verbinden indigene Wurzeln, christliche Umdeutungen und moderne Mündlichkeit.

St. Brendan und die glücklichen Inseln

Die Phantominsel St. Brendan synthetisiert die atlantische Faszination für ein zwischen geografischer Realität und Vorstellung verlorenes Territorium. Ihr Weg führt von mittelalterlichen Berichten bis zu vermeintlichen modernen Sichtungen.

Insulare Mythen

Guayota, die Tibicenas, die Mafasca oder die Meeresgötter bieten symbolische Karten eines durch Vulkanismus und Meer geprägten Archipels. Diese Erzählungen helfen, die Landschaft als kulturellen Text zu lesen.

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Verwendete Quellen