Der kanarische Mojo: Rezepte und Varianten in der traditionellen Küche - Kultur
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Kurz gesagt

Der kanarische Mojo ist eine der bekanntesten Saucen der Inselküche. Dieser Artikel beleuchtet traditionelle Rezepte und Varianten aus dem Kochbuch von 1974.

Der kanarische Mojo ist ein zentrales Element der Gastronomie der Kanarischen Inseln und findet sich in zahlreichen typischen Gerichten wieder[1]. Das Kochbuch “A la carta. Recetario de cocina canaria, nacional e internacional” (1974), koordiniert von Elizabeth Power de López, widmet den Rezepten und Varianten dieser wichtigen Sauce mehrere Seiten[1].

Mojo colorado (Roter Mojo)

Der Mojo colorado wird traditionell aus roter Paprika, Kreuzkümmel, Knoblauch, Paprikapulver, Öl, Essig und Wasser hergestellt. Nach dem Rezept von Conchita Suárez de Melián wird die rote Paprika eine Stunde eingeweicht und dann mit Knoblauch, Kreuzkümmel und Paprikapulver im Mörser zerstoßen. Die Mischung wird mit Öl und Essig vermengt und zum Schluss mit Wasser verdünnt, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen[1]. Diese Sauce passt zu Papas arrugadas, Fisch und Fleisch.

Eine weitere Variante von Elizabeth Power de López verwendet 2 Knoblauchzehen, eine halbe scharfe Paprika, gemahlenen Kreuzkümmel, Paprikapulver, Salz und Louit-Essig. Die Zutaten werden im Mörser zerstoßen und mit Wasser auf die gewünschte Stärke gebracht[1].

Mojo verde (Grüner Mojo)

Der grüne Mojo wird besonders zu Fisch und Kartoffeln gereicht. Die Grundzutaten sind Kreuzkümmel, Knoblauch, grüne Paprika, Petersilie, Öl, Essig, Salz und Wasser. Die Zubereitung erfolgt wie beim roten Mojo: Zutaten im Mörser zerstoßen, mit Öl und Essig vermengen und mit Wasser verdünnen[1].

Eine aufwendigere Version von Power de López enthält eine ganze Knoblauchknolle, Kreuzkümmel, ein Bund Petersilie, Oregano, Salz, schwarzen Pfeffer, Olivenöl, Essig und Paniermehl. Nach dem Zerstoßen werden die Zutaten mit Öl, Essig und Wasser gemischt, das Paniermehl dient zum Andicken. Diese Rezeptur ergibt etwa drei Tassen Sauce, ideal zu Fisch und Papas arrugadas[1].

Mojo für Sancocho

Das Kochbuch enthält auch ein spezielles Mojo-Rezept für Sancocho, ein typisches kanarisches Gericht. Getrocknete rote Paprika, Knoblauch, Salz und Kreuzkümmel werden zerstoßen, Brotkrume, Essig, Öl und Wasser hinzugefügt, was zu einer dickeren und intensiveren Sauce führt[1].

Verwendung und Begleitung

Mojo in seinen verschiedenen Varianten ist ein unverzichtbarer Begleiter zu Gerichten wie Papas arrugadas, Sancocho, Fisch und Fleisch. Das Kochbuch hebt die Vielseitigkeit dieser Saucen und ihre zentrale Rolle in der kulinarischen Identität der Kanarischen Inseln hervor[1].

Häufig gestellte Fragen

Was ist der kanarische Mojo?

Eine der bekanntesten Saucen der Kanarischen Inseln, die in zahlreichen typischen Gerichten vorkommt; das Kochbuch 'A la carta. Recetario de cocina canaria, nacional e internacional' (1974), koordiniert von Elizabeth Power de López, widmet dieser Sauce mehrere Seiten mit Rezepten und Varianten.

Woraus wird der Mojo colorado hergestellt?

Traditionell aus roter Paprika, Kreuzkümmel, Knoblauch, Paprikapulver, Öl, Essig und Wasser; nach dem Rezept von Conchita Suárez de Melián wird die Paprika eine Stunde eingeweicht und dann mit Knoblauch, Kreuzkümmel und Paprikapulver im Mörser zerstoßen und mit Öl und Essig vermengt.

Was zeichnet die Variante von Elizabeth Power de López aus?

Sie verwendet 2 Knoblauchzehen, eine halbe scharfe Paprika, gemahlenen Kreuzkümmel, Paprikapulver, Salz und Louit-Essig; die Zutaten werden im Mörser zerstoßen und mit Wasser auf die gewünschte Stärke gebracht.

Welche Zutaten hat der grüne Mojo und seine aufwendigere Version?

Die Grundzutaten sind Kreuzkümmel, Knoblauch, grüne Paprika, Petersilie, Öl, Essig, Salz und Wasser; die Version von Power de López enthält eine ganze Knoblauchknolle, Oregano, schwarzen Pfeffer und Paniermehl zum Andicken und ergibt etwa drei Tassen Sauce.

Zu welchen Gerichten wird der Mojo serviert?

Als unverzichtbarer Begleiter zu Papas arrugadas, Sancocho, Fisch und Fleisch; das Kochbuch hebt die Vielseitigkeit dieser Saucen und ihre zentrale Rolle in der kulinarischen Identität der Inseln hervor.

Quellen