Emigration bedeutender Persönlichkeiten Lanzarotes (19.–20. Jahrhundert): Ziele und Beiträge - Persönlichkeiten
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Emigration bedeutender Persönlichkeiten Lanzarotes (19.–20. Jahrhundert): Ziele und Beiträge

Das Phänomen der Emigration prägte das Leben vieler historischer Persönlichkeiten, die im 19. und 20. Jahrhundert auf Lanzarote geboren wurden, maßgeblich. Laut Nicolás Reyes González verließen zahlreiche dieser Personen, nachdem sie sich in Bereichen wie Politik, Kultur, Literatur oder Journalismus hervorgetan hatten, ihre Heimatinsel auf der Suche nach neuen Erfahrungen und kulturellen Erlebnissen, hauptsächlich nach Europa oder Amerika [1].

Der Autor stellt fest: „Algunos permanecieron en su isla natal, otros se fueron a otra isla o emprendieron viajes a otros países más alejados en busca de otras experiencias y vivencias culturales. Su emigración tiene variados destinos situados principalmente en Europa o América“ [1]. Diese Mobilität bedeutete nicht nur eine physische Trennung, sondern auch einen Austausch von Ideen und Wissen, der in vielen Fällen die Gesellschaft Lanzarotes nach ihrer Rückkehr bereicherte.

In einigen Fällen war die Abwesenheit lang, während andere nie auf die Inseln zurückkehrten. Diejenigen jedoch, die zurückkehrten, leisteten wertvolle Beiträge zur Entwicklung Lanzarotes und lebten bis zum Lebensende wieder mit ihren Landsleuten [1]. Erinnerungen, Zuneigung und Bindungen zur Heimat blieben sowohl bei unfreiwilligen als auch freiwilligen Emigranten lebendig.

Die Studie hebt hervor: „como siempre sucede con una considerable mayoría de nuestros emigrantes, los forzados y los voluntarios, se mantuvieron vivos sus recuerdos, afectos y vinculaciones con cada uno de sus ámbitos insulares, así como, podemos también detectar las peculiaridades de sus islas que se han transferido al exterior o las aportaciones culturales que se han incorporado tras su regreso“ [1].

Zu den Lanzaroteños, die Emigrationserfahrungen machten, zählen Persönlichkeiten wie José Betancort Cabrera (Ángel Guerra), Manuel Déniz Caraballo, Benito Pérez Armas, Isaac Viera y Viera, die Brüder Zerolo Herrera und Francisco Fernández de Bethencourt [1]. Viele wurden im 19. Jahrhundert geboren und starben im 20. Jahrhundert, auf der Insel oder im Ausland, und ihre Migrationswege beeinflussten die Entwicklung der zeitgenössischen kanarischen Identität.

Das Migrationsphänomen betraf auch Frauen aus Lanzarote, wenn auch in geringerem Maße und mit wenig Präsenz in politischen, wirtschaftlichen oder wissenschaftlichen Führungspositionen [1].

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Emigration der Persönlichkeiten Lanzarotes im 19. und 20. Jahrhundert nicht nur eine Suche nach Möglichkeiten und Erfahrungen war, sondern auch den Wissenstransfer und Werte ermöglichte, die das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Insel nachhaltig bereicherten [1].

Quellen