Die Kathedrale von Las Palmas laut Pablo Artiles (1937): Historisches und künstlerisches Wahrzeichen Gran Canarias - Kultur
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Kathedrale von Las PalmasGran CanariaGeschichteArchitektur15. JahrhundertPablo Artiles

Kurz gesagt

Pablo Artiles beschreibt 1937 die Kathedrale von Las Palmas als zentrales Symbol der Geschichte und Kunst Gran Canarias und hebt ihre Architektur, ihre Rolle bei der Eroberung und ihre Bedeutung für die Inselidentität hervor.

Die Kathedrale von Las Palmas laut Pablo Artiles (1937): Historisches und künstlerisches Wahrzeichen Gran Canarias

In seinem Werk von 1937 widmet Pablo Artiles der Kathedrale von Las Palmas einen ausführlichen Abschnitt und hebt ihre historische sowie künstlerische Bedeutung im Kontext Gran Canarias hervor[1]. Laut Artiles ist die Kathedrale ein Wahrzeichen der lokalen Tradition, deren Bronzeglocken über die Hügel klingen und das kollektive Gedächtnis der Insel wachrufen: “IDO de la tradición! Por las lomas pendientes cruzan los alegres sonidos de sus campanas de bronce, que cantara el Poeta e inmortalizara Saint-Saens en un poema musical”[1].

Artiles unterscheidet zwischen der alten Kathedrale, der Kapelle San Antonio Abad, und der neuen Kathedrale. Die erste sei bedeutend wegen ihrer spirituellen Geschichte, die zweite wegen ihrer künstlerischen Größe: “La vieja caterlra], lioy ernnta de San Antonio Abad, es grande por la significdción espiritual de su historia ; la nueva, por la grandeza del arte que trazara sus líneas”[1].

Er schreibt die Errichtung der Kathedrale sowohl den Eroberern als auch den Nachkommen der indigenen Bevölkerung zu und betont, dass in ihren Fundamenten die Anstrengungen der “puros canarios” liegen: “Ideada por los conquistadores, de grandes pensamientos y mayores empresas, pusieron en ella sus manos los hijos de aquellos indígenas que antes habíanlas empleado en lanzar dardos y arrojar piedras en defensa de su terruño amado… Hay, pues, en sus cimientos esfuerzos de ‘puros canarios’”[1].

Die architektonische Beschreibung von Artiles hebt die kannelierten Säulen hervor, die sich wie Palmen entfalten und das Gewölbe tragen, sowie das himmlische Licht, das durch die Buntglasfenster fällt: “Y dentro, surgen las columnas acanaladas —ramos de ilusiones—que se despliegan en cimbreantes palmas sutiles, sosteniendo con el aliento de sus ramas el impulso aéreo de la bóveda… Cuando la luz se filtra por las hermosas cristaleras… un color celeste se expande por los ámbitos perfumados de incienso del espacioso templo”[1].

Artiles erwähnt auch die Rolle der Kathedrale bei historischen Ereignissen, wie das Zeigen des Eroberungsbanners: “Cuatrocientas veces se han pregonado tus fastos, Gran Canaria, bajo el sutil tambor de la claraboya de hiz de lu catedral, Cuatrociciilds veces salió de tus arcas el pendón glorioso de la conquista, brochazo de luz blanca y morada, para mostrarse a los isleños, como recuerdo íntimo de nuestros tiempos heroicos”[1].

Die Kathedrale wird als Synthese von Erinnerungen und als Symbol des Glaubens der Insel dargestellt: “Síntesis de recuerdos, arca de los sentires, emotiva forjación del espíritu, alma y aliento de tu pueblo ioh bella catedral canaria!, atalaya siempre despierta de la fe isleña, eres el Escorial glorioso de la Isla, como aquél, rico tesoro de arte, de grandezas y recuerdos…”[1].

Abschließend betont Artiles, dass die Steinsäulen der Kathedrale die heroische Größe Gran Canarias hochhalten: “¡Las airosas palmas de tus columnas de piedra sostienen en alto la heroica grandeza de Gran Canaria!”[1].

Häufig gestellte Fragen

Wie beschreibt Pablo Artiles 1937 die Kathedrale von Las Palmas?

Als Wahrzeichen der lokalen Tradition Gran Canarias, historisch wie künstlerisch bedeutsam, deren Bronzeglocken über die Hügel klingen und das kollektive Gedächtnis der Insel wachrufen.

Welche Unterscheidung trifft Artiles zwischen den beiden Kathedralen?

Zwischen der alten Kathedrale, der Kapelle San Antonio Abad, bedeutend durch die spirituelle Bedeutung ihrer Geschichte, und der neuen Kathedrale, groß durch die künstlerische Größe ihrer Linien.

Wem schreibt Artiles den Bau der Kathedrale zu?

Den Eroberern und den Kindern jener Indigenen, die zuvor ihre Hände zum Wurf von Speeren und Steinen in Verteidigung ihrer Heimat genutzt hatten; daher liegen in ihren Fundamenten die Anstrengungen der 'puros canarios'.

Welche architektonischen Elemente hebt Artiles hervor?

Die kannelierten Säulen, die sich wie feine Palmen entfalten und das Gewölbe tragen, sowie das himmlische Licht, das durch die Buntglasfenster fällt und sich in den weihrauchdurchtränkten Räumen des Tempels ausbreitet.

Welche historische Rolle schreibt Artiles der Kathedrale zu?

Die eines Schauplatzes historischer Ereignisse, etwa des Zeigens des Eroberungsbanners den Insulanern; er stellt sie als Synthese von Erinnerungen, stets wache Wachturm des Inselglaubens und 'glorreiches Escorial der Insel' dar.

Quellen