Die BPAC-Bibliografiedatenbank: Ein unverzichtbares Werkzeug für archäologische und anthropologische Forschung auf den Kanaren - Archäologie
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Kurz gesagt

Die BPAC ist die umfassendste Datenbank zur kanarischen Vorgeschichte und Anthropologie, mit über 8.500 Einträgen und zahlreichen thematischen sowie technischen Feldern – ein zentrales Hilfsmittel für Forschung und Öffentlichkeit.

Die Bibliografía de Prehistoria y Antropología de Canarias (BPAC) markiert einen Meilenstein in der Systematisierung und Zugänglichkeit wissenschaftlicher Arbeiten zur Vorgeschichte und Anthropologie der Kanarischen Inseln[1]. Entwickelt von Fernando Estévez González, M. Teresa Henríquez Sánchez und Pedro A. Díaz Rodríguez, wurde die BPAC durch die Zusammenarbeit von Institutionen wie dem Museo de Antropología de Tenerife und der Dirección General de Patrimonio Histórico der Kanarischen Regierung ermöglicht[1].

Die BPAC entstand aus dem Bedürfnis, die verstreute Literatur dieser Disziplinen zu organisieren, wobei sowohl wissenschaftliche als auch populärwissenschaftliche Publikationen integriert werden und der Zeitraum vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht[1]. Die Datenbank enthält derzeit über 30.000 Einträge, davon mehr als 8.500 speziell zur Vorgeschichte und Anthropologie der Kanaren, die in der CD-ROM-Version der Bibliografie verfügbar sind[1].

Das Design der bibliografischen Datenbank basiert auf der Anpassung internationaler Formate und umfasst über 150 Informationsfelder, darunter Basisdaten, berechnete und codierte Felder[1]. Zu diesen Feldern gehören wissenschaftliche Klassifikationen der UNESCO, ein Thesaurus auf Basis der “Lista de Descriptores de Antropología” der UNESCO sowie ISO-Normen zur Kodierung von Nationalität, Sprache und Herkunft der Dokumente[1].

Die BPAC deckt ein breites Spektrum ab: Neben Zeitschriften und Monografien werden auch graue Literatur wie Berichte und Memoranden sowie Zeitungsartikel und populärwissenschaftliche Zeitschriften aufgenommen, sofern sie relevant sind[1]. Die Bibliografie ist nicht auf kanarische Autoren oder auf den Inseln entstandene Literatur beschränkt, sondern versucht auch, Werke ausländischer Autoren oder außerhalb des Archipels erschienene Publikationen einzubeziehen[1].

Das Bibliotheksmodul der GBIC-Anwendung, auf der die BPAC basiert, ermöglicht eine effiziente Speicherung, Pflege und Recherche von bibliografischen Einträgen, Buchbestellungen, Leserverwaltung, Verzeichnissen, Zeitschriften und Biografien[1].

Die BPAC beinhaltet zudem bibliometrische Indikatoren, die das Verständnis der Entwicklung der wissenschaftlichen Produktion, der Forschungstrends und des relativen Einflusses von Autoren und Publikationen erleichtern[1]. Besonders hervorzuheben ist die Aufnahme aller zitierten Referenzen aus Zeitschriftenartikeln der Jahre 1970 bis 1995, was eine detaillierte Analyse von Zitiermustern und der Bedeutung verschiedener Zeitschriften und Autoren im Fachgebiet ermöglicht[1].

Zusammenfassend ist die BPAC ein unverzichtbares Werkzeug für Forschende und die interessierte Öffentlichkeit, die sich für Geschichte, Archäologie und Anthropologie der Kanaren interessieren, und bietet einen systematischen, aktuellen und umfassenden Zugang zur wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Literatur dieser Disziplinen[1].

Häufig gestellte Fragen

Was ist die BPAC und wer hat sie entwickelt?

Die Bibliografía de Prehistoria y Antropología de Canarias ist eine Datenbank, entwickelt von Fernando Estévez González, M. Teresa Henríquez Sánchez und Pedro A. Díaz Rodríguez, ermöglicht durch Institutionen wie das Museo de Antropología de Tenerife und die Dirección General de Patrimonio Histórico der Kanarischen Regierung.

Wie viele Einträge enthält die BPAC?

Laut dem Artikel speichert die Datenbank über 30.000 Einträge, davon mehr als 8.500 speziell zur Vorgeschichte und Anthropologie der Kanaren, verfügbar in der CD-ROM-Version der Bibliografie.

Welche Publikationen deckt die BPAC ab?

Sie umfasst Zeitschriften und Monografien, graue Literatur wie Berichte und Memoranden sowie Zeitungsartikel und populärwissenschaftliche Zeitschriften, sofern relevant, und beschränkt sich nicht auf kanarische Autoren.

Welche bibliometrischen Indikatoren bietet die BPAC?

Sie erleichtert die Analyse der Entwicklung der wissenschaftlichen Produktion und nimmt insbesondere alle zitierten Referenzen aus Zeitschriftenartikeln der Jahre 1970 bis 1995 auf.

Quellen