Ankunft der ersten berberischen Siedler aus Nordafrika und Entwicklung der vorhispanischen Kultur auf den Inseln.
Prähispanische Ära Alle Inseln Migration

Zwischen etwa 1000 und 500 v. Chr. begannen die Kanarischen Inseln von Berbergruppen aus Nordafrika besiedelt zu werden. Das genaue Datum ist noch Gegenstand archäologischer Debatten, aber DNA-Studien und Sachzeugnisse deuten auf Migrationswellen aus dem Maghreb hin, die möglicherweise durch Kenntnisse atlantischer Strömungen ermöglicht wurden. Diese ersten Bewohner, später als Guanchen auf Teneriffa, Benahoaritas auf La Palma, Mahos auf Lanzarote und Fuerteventura und unter anderen Namen auf jeder Insel bekannt, entwickelten an die jeweilige Insel angepasste Kulturen mit beachtlicher interner Vielfalt. Sie lebten in clanbasierten Gemeinschaften, betrieben Viehzucht, Subsistenzlandwirtschaft und Fischerei und stellten Keramik, Körbe und Steinschnitzereien her. Ihre Sprache, das Guanchische, hatte berberische Wurzeln und variierte zwischen den Inseln. Das Fehlen von Metallbearbeitung und Schifffahrt zwischen den Inseln prägte ihre wachsende Isolation. Diese vorhispanische Periode ist die Grundlage der kanarischen Kulturidentität und ihre Erforschung enthüllt weiterhin eine Geschichte, die komplexer und reicher ist, als die ersten europäischen Chronisten festhielten.

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