Pedro de Vera Mendoza
EroberungGeschichte15. JahrhundertEroberer von Gran Canaria

Gouverneur und Hauptmann bei der Eroberung Gran Canarias

Kastilischer Gouverneur Gran Canarias in der Schlussphase der königlichen Eroberung. Seine Amtszeit endete mit der Kapitulation von Ansite 1483 und ist auch mit Repressalien und Gefangennahmen auf La Gomera verbunden.

Frühe Jahre

Pedro de Vera Mendoza wurde in der Schlussphase der königlichen Eroberung nach Gran Canaria entsandt, nachdem Konflikte die ersten Jahre des 1478 begonnenen kastilischen Unternehmens geprägt hatten. Er wirkte als Gouverneur und Hauptmann mit direkter Verantwortung für den militärischen und politischen Abschluss der Eroberung.

Historische Rolle

Die Kapitulation von Ansite im April 1483 gilt als Schlusspunkt der kastilischen Eroberung Gran Canarias. Um diese Phase gruppieren sich die Überlieferungen zur Einbindung der letzten indigenen Führungspersonen und zum Übergang der Insel in eine koloniale Ordnung unter der Krone Kastilien.

Sein Profil beschränkt sich nicht auf Gran Canaria. Nach dem gomeroischen Aufstand griff er auf La Gomera ein, wo er gemeinsam mit Beatriz de Bobadilla Gefangennahmen und Verkäufe von Gomeros als Vergeltung betrieb – eine Episode, die auf diese Insel und diesen konkreten Kontext begrenzt blieb.

Vermächtnis

Pedro de Vera bleibt damit eine zentrale und konfliktreiche Figur der Eroberung: entscheidend für die kastilische Eingliederung Gran Canarias, aber auch verbunden mit Gewalt- und Gefangenschaftspraktiken.

Zeitleiste

  1. c. 1430Pedro de Vera Mendoza wird geboren in Jerez de la Frontera, Krone Kastilien.
  2. 1480Er trat während der königlichen Eroberung sein Amt als Gouverneur, Corregidor und Generalkapitän von Gran Canaria an.
  3. 1483Er vollendete die kastilische Eroberung Gran Canarias nach der Kapitulation von Ansite.
  4. c. 1505Pedro de Vera Mendoza stirbt in Jerez de la Frontera, Krone Kastilien.

Quellen und Abgleich