Miriam Durango
ContemporáneaKunst20. JahrhundertKanarische digitale und zeitgenössische Kunst

Bildende Künstlerin und Kuratorin

Miriam Durango ist eine 1958 in Santa Cruz de Tenerife geborene bildende Künstlerin. Ihre Arbeit führte von Malerei und geometrischer Abstraktion zu digitalem Bild, Installation, Video und Klang und steht im Dialog mit Kulturmanagement und kuratorischer Praxis.

Frühe Jahre

Sie studierte Bildende Kunst in La Laguna und Madrid und entwickelte seit Mitte der 1980er Jahre eine Ausstellungstätigkeit, die die Kanarischen Inseln mit Aufenthalten in New York, Deutschland und den Niederlanden verband. Dieser Weg erweiterte ihre technischen und konzeptuellen Bezüge und eröffnete eine Forschung, die nicht auf den malerischen Bildträger beschränkt ist.

Historische Rolle

Ihre frühen Arbeiten beginnen mit comicnaher figürlicher Malerei und entwickeln sich zu geometrischer Abstraktion, Pixelierung und technologischen Medien. Serien wie Los planetas, Erewhon, Los jueces und Cuerpo cognitivo verbinden Fragen des reproduzierbaren Bildes, sozialer Stereotype, des Urteilens und der Identitätsbildung. Ende der 1990er Jahre bezog sie Video, Installation, Klangkunst und digitale Komposition ein.

Vermächtnis

Das künstlerische Schaffen steht neben Kuratieren, Beratung und Kulturmanagement. Die Biblioteca de Artistas de Canarias veröffentlichte 2023 einen von Ángeles Alemán verfassten Band über ihre Laufbahn. Die institutionelle Präsentation betont die Kohärenz eines Werks, das sich kaum auf eine einzelne Bewegung reduzieren lässt und von der Reflexion über Technik und ihre sozialen Anwendungen getragen wird.

Zeitleiste

  1. 1958Geboren in Santa Cruz de Tenerife.
  2. 1985Beginnt ihre Ausstellungstätigkeit mit Gruppenausstellungen und ihrer ersten Einzelausstellung in Santa Cruz de Tenerife.
  3. 1987Nimmt erstmals an der internationalen Kunstmesse ARCO in Madrid teil.
  4. 2023Die Biblioteca de Artistas de Canarias veröffentlicht die Monografie Miriam Durango.

Quellen und Abgleich