Pomponius Mela beschreibt die Fortunatae vor der afrikanischen Küste.
Mit KI erzeugte redaktionelle Illustration mit anonymen Figuren; keine dokumentarische Rekonstruktion des Ereignisses.
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In der Chorographia (III, 102) verortet Pomponius Mela die Fortunatae vor der afrikanischen Küste und beschreibt ein Land voller Früchte, dessen Bewohner angeblich sorglos lebten. Er fügt eine Sage über zwei Quellen hinzu: Die eine soll tödliches Lachen hervorrufen, die andere Heilung bringen. Blázquez ordnet diesen Bericht der Mitte des ersten Jahrhunderts n. Chr. zu. García García bringt die Sage versuchsweise mit einer punischen Quelle in Verbindung, die auch Juba II. gekannt haben könnte. Es handelt sich um eine geographische Beschreibung mit sagenhaften Elementen, nicht um den Bericht einer neuen Expedition oder einen Beleg für solche Eigenschaften des Wassers.

Quellen

  • Alicia García García, Una aproximación al texto 202-205 del libro VI de Plinio el Viejo sobre las Fortunatae Insulae (2007)[↗]
  • José María Blázquez Martínez, La explotación de la púrpura en las costas atlánticas de Mauritania Tingitana y Canarias. Nuevas aportaciones (2004)[↗]

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