ContemporáneaKunst20. JahrhundertZeitgenössische kanarische Kunst

Malerin und Kulturmanagerin

Pepa Izquierdo Hernández ist eine am 1. Oktober 1945 in Santa Cruz de Tenerife geborene Malerin und Kulturmanagerin. Ihre zwischen Teneriffa, Barcelona und Madrid geprägte Laufbahn hat zur Erneuerung der Figuration in der zeitgenössischen kanarischen Kunst beigetragen.

Frühe Jahre

Pepa Izquierdo begann ihre künstlerische Ausbildung mit Anatomie- und Zeichenunterricht bei Rafael Delgado. 1968 nahm sie ihr Studium an der Escuela de Bellas Artes de Santa Cruz de Tenerife auf, wo Pedro González zu ihren Lehrern gehörte. Sie setzte ihre Ausbildung in Barcelona fort und trat 1969 in die Escuela de Bellas Artes de San Fernando in Madrid ein; dort studierte sie bei Francisco Echauz, Juan Barjola und Gregorio Toledo.

Historische Rolle

Nach ihrer Rückkehr nach Teneriffa in den 1970er Jahren begann sie im Umfeld der Sala Conca auszustellen. Ihre erste Einzelausstellung fand 1974 in der Sala Conca II in Las Palmas de Gran Canaria statt. Die Kritik ordnet ihre Laufbahn der sogenannten Generation der 70er Jahre zu, einer Gruppe unterschiedlicher Einzelpositionen, die während der spanischen Transition Räume und Debatten der zeitgenössischen Kunst auf den Inseln erneuerte.

Vermächtnis

Ihre Malerei, Zeichnung und Collage erforschen eine präzise Figuration, in der häusliche Räume, Objekte und Szenen der Intimität wiederkehren. 2001 wurde sie ordentliches Mitglied der Real Academia Canaria de Bellas Artes und trat ihr 2004 offiziell bei. 2022 zeigte das Instituto Cabrera Pinto Pepa Izquierdo: retrospectiva (1966-2022), eine Ausstellung mit 145 Arbeiten aus mehr als fünf Jahrzehnten.

Zeitleiste

  1. 1945Geboren in Santa Cruz de Tenerife.
  2. 1968Beginnt ihr Studium an der Escuela de Bellas Artes de Santa Cruz de Tenerife.
  3. 1974Zeigt ihre erste Einzelausstellung in der Sala Conca II.
  4. 2004Tritt offiziell in die Real Academia Canaria de Bellas Artes ein.
  5. 2022Das Instituto Cabrera Pinto zeigt eine Retrospektive ihres Werks.

Quellen und Abgleich