ContemporáneaLiteratur20. JahrhundertMit El Hierro verbundene kanarische Lyrik

Dichterin und Fotografin

María Padrón war eine 1942 in Las Palmas de Gran Canaria geborene und 2023 verstorbene Dichterin und Fotografin. Mit herreñischer Herkunft machte sie El Hierro, seine Landschaft, sein Gedächtnis und seine Gemeinschaften zu einem beständigen Zentrum ihres literarischen und visuellen Werks.

Frühe Jahre

Sie wurde auf Gran Canaria in eine Familie herreñischer Herkunft geboren und pflegte seit ihrer Jugend eine dauerhafte Beziehung zu El Hierro. Sie teilte ihr Leben zwischen Gran Canaria und Tesbabo in El Mocanal (Valverde), einem Ort, der Teil ihrer poetischen Vorstellungswelt und fotografischen Arbeit wurde.

Historische Rolle

Sie veröffentlichte mehr als zwanzig Gedichtbände. Con la voz del viento (1987), Eres la isla de las islas (1988), La última tierra (2004), Materia de isla (2010), Un tacto de universo (2011), El mar sin nombre (2014) und Todo hombre es el hombre (2017) zeichnen ein Schreiben nach, das Natur, Meer, Zeitverlauf und menschliche Spuren im Gebiet aufmerksam beobachtet.

Vermächtnis

Ihr Werk erhielt unter anderem 1988 den Premio Sala de Arte Garoé, 1989 eine Auszeichnung beim Certamen Isla de El Hierro und 1992 den italienischen Rosón de Oro. Die Biblioteca de Canarias und das Centro de Documentación de Canarias y América führen ihr Werk in ihren Vermittlungsangeboten und heben sowohl ihre Bindung an El Hierro als auch ihren Platz in der zeitgenössischen kanarischen Lyrik hervor.

Zeitleiste

  1. 1942Geboren in Las Palmas de Gran Canaria.
  2. 1987Veröffentlicht Con la voz del viento.
  3. 1992Erhält den italienischen Rosón-de-Oro-Preis.
  4. 2017Veröffentlicht Todo hombre es el hombre.
  5. 2023Stirbt; CEDOCAM widmet ihrer Laufbahn einen Beitrag der Reihe Intemporales.

Quellen und Abgleich