ContemporáneaLiteratur20. JahrhundertKanarische Kinder- und Jugendliteratur

Schriftstellerin und Pädagogin

Lola Suárez, der literarische Name von María de los Dolores Suárez Suárez, wurde am 6. Juni 1955 in Arrecife geboren. Als Lehrerin, Pädagogin und Autorin von Kinder- und Jugendliteratur verbindet sie ihr Werk mit Leseförderung, Schulbibliotheken und kultureller Arbeit auf den Kanarischen Inseln.

Frühe Jahre

1973 zog sie nach La Laguna, um an der Universität La Laguna Lehramt und Pädagogik zu studieren. Mehr als drei Jahrzehnte unterrichtete sie an Schulen auf Teneriffa. Diese Erfahrung durchzieht ihr Schreiben und erklärt ihr dauerhaftes Engagement für pädagogische Erneuerung und Leseförderung.

Historische Rolle

Seit 1984 gehörte sie dem Redaktionskomitee von Marañuela an, einer von Lehrkräften geschaffenen Zeitschrift für Kinder- und Jugendliteratur. Sie wirkte auch in den Gruppen Antonio Robles und Atalanta, im Insularen Programm für Leseförderung und Lerntechniken sowie bei Aktivitäten des Internationalen Erzählfestivals von Los Silos mit. Diese Projekte verbinden literarisches Schaffen mit Schulbibliotheken, mündlichem Erzählen und direkter Begegnung mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften.

Vermächtnis

Zu ihren Kinder- und Jugendbüchern gehören Cleta y Domitila, ¡Hoy no me quiero levantar!, Juan cabeza de nido, Maresía, Historias de fantasmas, Calima, El secreto de la foto, Las aventuras de Motita de Polvo und El callejón de la sangre. Die Academia Canaria de la Lengua hebt ein Schreiben hervor, das mündliche und schriftliche Sprache verbindet, in der Inselwelt verwurzelt ist und die Erfahrungen junger Leserinnen und Leser berücksichtigt.

Zeitleiste

  1. 1955Geboren in Arrecife, Lanzarote.
  2. 1973Zieht nach La Laguna, um Lehramt und Pädagogik zu studieren.
  3. 1984Wird Mitglied des Redaktionskomitees von Marañuela.
  4. 1996Veröffentlicht Cleta y Domitila.
  5. 2001Wirkt als Mitautorin an Textos canarios para la escuela mit.

Quellen und Abgleich