ContemporáneaKunst20. JahrhundertKonzeptkunst

Konzept- und Intermedia-Künstlerin

Concha Jerez ist eine 1941 in Las Palmas de Gran Canaria geborene Künstlerin, die für ihre Arbeit in Konzeptkunst, Installation, Performance und Intermedia bekannt ist.

Frühe Jahre

Concha Jerez gehört zur ersten spanischen Generation, die mit Konzeptkunst verbunden ist. Das Museo Reina Sofía datiert den Beginn ihrer ortsbezogenen Interventionen auf 1976 und betont den Intermedia-Charakter vieler Projekte, in denen Text, Bild, Klang, Objekte, Aktion und Raum zusammenkommen.

Historische Rolle

Ihr Werk setzt sich kontinuierlich mit Zensur, Erinnerung und dominierenden Diskursen auseinander. Dies erklärt sowohl ihre Installationen als auch ihre mit José Iges entwickelte Klang- und Radiokunst. Ihre Arbeiten befinden sich in den Sammlungen des Museo Reina Sofía.

Vermächtnis

Das spanische Kulturministerium verlieh ihr 2015 den Nationalen Preis für Bildende Kunst; 2017 erhielt sie den Velázquez-Preis und 2018 die Goldmedaille der Kanarischen Inseln. Diese Auszeichnungen markieren eine öffentliche Chronologie der institutionellen Rezeption.

Zeitleiste

  1. 1941Geboren in Las Palmas de Gran Canaria.
  2. 1976Beginnt laut der Chronologie des Museo Reina Sofía mit ortsbezogenen Interventionen.
  3. 2015Erhält den Nationalen Preis für Bildende Kunst.
  4. 2017Erhält den Velázquez-Preis für Bildende Kunst.
  5. 2018Erhält die Goldmedaille der Kanarischen Inseln.

Quellen und Abgleich