José Jorge Oramas
ZeitgenössischKunst20. JahrhundertKanarische Malerei des 20. Jahrhunderts

Maler

José Jorge Oramas war ein 1911 in Las Palmas de Gran Canaria geborener und 1935 in Tafira verstorbener Maler. Er wurde an der Escuela Luján Pérez ausgebildet und schuf ein kurzes Werk, das von Landschaften und Figuren Gran Canarias geprägt ist.

Frühe Jahre

José Jorge Oramas zählt zu den emblematischen kanarischen Malern. Er wurde an der Escuela Luján Pérez ausgebildet, wo Plácido Fleitas, Juan Ismael, Juan Jaén, Felo Monzón und Santiago Santana zu seinen Mitschülern gehörten – ein Lernumfeld, das ihn in der Kunstszene Gran Canarias der 1920er und 1930er Jahre verortet.

Historische Rolle

Das erhaltene Werk umfasst Porträts, Figuren und Insellandschaften: Bilder von bemerkenswerter Lichtintensität und mit Aufmerksamkeit für nahe Motive wie Felsen, Wege, Vegetation und Alltagsarbeit. Dieses visuelle Repertoire lässt sich jedoch nicht auf ein festes Etikett reduzieren.

Vermächtnis

Seine Laufbahn wurde 1935 im Alter von vierundzwanzig Jahren unterbrochen. 2003 widmeten CAAM und Museo Reina Sofía seinem Werk die Retrospektive Oramas, metafísico solar, ein Meilenstein seiner späteren Rezeption. Der Begriff metafísico solar stammt aus dem Titel und dem kuratorischen Rahmen jener Ausstellung – eher eine historische Referenz seiner Verbreitung als eine endgültige Klassifizierung.

Zeitleiste

  1. 1911Geboren in Las Palmas de Gran Canaria.
  2. 1929Tritt der Escuela Luján Pérez bei und nimmt an ihrer ersten Gruppenausstellung teil.
  3. 1933Zeigt eine Einzelausstellung im Círculo Mercantil in Las Palmas.
  4. 1935Stirbt im Alter von vierundzwanzig Jahren in Tafira auf Gran Canaria.
  5. 2003CAAM und Museo Reina Sofía zeigen die Retrospektive Oramas, metafísico solar.

Quellen und Abgleich