ContemporáneaLiteratur20. JahrhundertKinder- und Jugendliteratur

Dichterin, Erzählerin und Dramatikerin

Isabel Medina ist eine in Hermigua geborene Dichterin, Erzählerin und Dramatikerin. Ihr besonders für die kanarische Kinder- und Jugendliteratur bedeutendes Werk verbindet pädagogische Berufung, Volkskultur, Inselgedächtnis und den Einsatz für Gleichheit.

Frühe Jahre

Sie wurde am 20. Juni 1943 in Hermigua auf La Gomera geboren. Mit drei Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Güímar auf Teneriffa und absolvierte später ein Lehramtsstudium. Jahrzehntelang unterrichtete sie an Schulen auf La Gomera und im Süden Teneriffas, eine Erfahrung, die einen großen Teil ihres Schreibens auf Schule und junge Leser ausrichtete.

Historische Rolle

Ihr lyrisches Debüt Gánigo de ausencia erschien 1982; im folgenden Jahr veröffentlichte sie Cuentos canarios para niños. Dieses Buch eröffnete ein umfangreiches Kinder- und Jugendwerk, das sich auf Legenden, Landschaft, Erbe und Volkskultur der Inseln stützt, neben Lyrik, Theater, Essays und Prosa für Erwachsene.

Vermächtnis

2003 veröffentlichte sie mit La hija de abril ihren ersten Roman für Erwachsene. Sie schrieb zudem Opernlibretti, und mehrere ihrer Gedichte wurden von kanarischen Künstlern vertont. Biblioteca de Canarias und Academia Canaria de la Lengua heben sie als eine der meistgelesenen und produktivsten Autorinnen der kanarischen Kinderliteratur hervor.

Zeitleiste

  1. 1943Geboren in Hermigua, La Gomera.
  2. 1982Veröffentlicht den Gedichtband Gánigo de ausencia.
  3. 1983Veröffentlicht Cuentos canarios para niños.
  4. 2003Veröffentlicht den Roman La hija de abril.
  5. 2015Veröffentlicht Olympe de Gouges, La liberté pour bannière auf Französisch.
  6. 2019Erhält die Anerkennung des Tages der Schriftstellerinnen auf den Kanarischen Inseln.
  7. 2024Erhält den Tamaimos-Preis für die Verteidigung kanarischer Kultur und Identität.

Quellen und Abgleich