ContemporáneaLiteratur19. JahrhundertKanarische Nachkriegslyrik

Dichterin und Kolumnistin

Chona Madera war das Pseudonym von María de la Ascensión Madera Pérez, einer in Las Palmas de Gran Canaria geborenen und verstorbenen Dichterin und Kolumnistin. Ihr seit der Nachkriegszeit veröffentlichtes Werk nimmt unter den kanarischen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts einen eigenen Platz ein.

Frühe Jahre

Die Biblioteca de Canarias identifiziert Chona Madera als María de la Ascensión Madera Pérez und datiert ihre Geburt in Las Palmas de Gran Canaria auf 1894. Sie veröffentlichte Gedichte in insularen, spanischen und internationalen Zeitungen und Zeitschriften, darunter Mujeres en la isla, Poesía hispánica und Alaluz. Diese Verbreitung zeigt, dass ihre Laufbahn nicht auf ein einziges Buch oder einen lokalen Veröffentlichungsort zu reduzieren ist.

Historische Rolle

Ihr erster Gedichtband El volcado silencio erschien 1944. Die Bibliothek ordnet sie der kanarischen Nachkriegslyrik zu und hebt hervor, dass ihre Stimme sich von den für ihre Generation vorherrschenden Geschlechterrollen entfernte. Die Academia Canaria de la Lengua bewahrt zudem Belege zu ihrer Taufe von 1894 und untersucht eine intime Lyrik, die sich nicht einfach den dominierenden Strömungen der Zeit zuordnen lässt.

Vermächtnis

1967 erhielt sie für Los contados instantes den Tomás-Morales-Preis für Poesie. Ihre spätere Präsenz in Anthologien und im Katalog Escritores y escritoras de Canarias belegt, dass ihr Werk erschlossen und erforscht wurde.

Zeitleiste

  1. 1894Geboren in Las Palmas de Gran Canaria.
  2. 1944Veröffentlicht El volcado silencio.
  3. 1967Erhält für Los contados instantes den Tomás-Morales-Preis für Poesie.
  4. 1980Stirbt in Las Palmas de Gran Canaria.

Quellen und Abgleich