Schauspieler, geboren in Las Palmas de Gran Canaria, Oscar-Gewinner für "No Country for Old Men". Eine der international bekanntesten Persönlichkeiten des spanischen Kinos.
Javier Bardem wurde 1969 in Las Palmas de Gran Canaria in einer der erfahrensten Familien des spanischen Kinos geboren: Seine Mutter ist die Schauspielerin Pilar Bardem, sein Onkel ist der Schauspieler Juan Diego und sein Großvater war der Regisseur Rafael Bardem. Er wuchs zwischen Filmsets und Theatern auf, und obwohl er eine schwierige Jugend zwischen Madrid und Las Palmas verbrachte, schlug er schließlich den Weg seiner Familie ein. Er studierte an der Königlichen Hochschule für Dramatische Kunst in Madrid.
Seine ersten Filmauftritte hatte er in Filmen von José Luis Garci und dann Pedro Almodóvar, aber es war Regisseur Bigas Luna, der ihm seine erste große Rolle in Jamón, jamón (1992) gab, eine Darbietung, die ihn als ungewöhnlich kraftvolle physische und interpretative Präsenz enthüllte. In den folgenden Jahren baute er eine vielseitige und ehrgeizige Filmographie in Spanien und international auf: Before Night Falls (2000) — für den er für einen Oscar nominiert wurde —, Das Meer in mir (2004) von Alejandro Amenábar und dann No Country for Old Men (2007) der Coen-Brüder, für den er den Oscar als bester Nebendarsteller gewann.
Bardem ist heute einer der weltweit angesehensten Schauspieler mit einer Filmographie, die Zusammenarbeiten mit Regisseuren wie Woody Allen, Ridley Scott und Sam Mendes umfasst. Er hat mehrere BAFTA-, Goya- und internationale Auszeichnungen erhalten. Seine kanarische Identität ist nicht nur ein biografisches Detail: Er hat öffentlich seine Zuneigung und seine Wurzeln im Archipel bekundet, und die Kanarischen Inseln betrachten ihn als einen ihrer illustriersten Kulturbotschafter.