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Schluchten, Atlantikstadt und ein Inselinneres, das viele Landschaften in sich vereint.

Gran Canaria

Gran Canaria zeichnet sich durch die Vielfalt an Klimazonen, Reliefs und Lebensweisen aus, die auf engem Raum zusammenkommen. Diese Vielfalt begünstigte komplexe aboriginale Gesellschaften und machte die Insel später zu einem zentralen Schauplatz der kastilischen Eroberung und der kirchlichen Organisation des Archipels.

1,560 km2 Las Palmas de Gran Canaria Pico de las Nieves (1,949 m)

Eine Insel der Kontraste: urbane Küste, schroffes Relief und hohe innere Gipfel hinter dem Beinamen 'Miniaturkontinent'.

Geschichte und Raum

Die kastilische Kampagne endete 1483 nach einem gewaltsamen Prozess, der das Gebiet und die politischen Strukturen der Ureinwohner tiefgreifend veränderte. Mit der Gründung von Las Palmas und der Einrichtung des Bistums erhielt die Insel eine entscheidende Rolle in der kanarischen Verwaltung und in den Atlantikrouten der Frühen Neuzeit.

Kulturlandschaft

Heute verbindet Gran Canaria historische Zentren, Kulturlandschaften der Mittelgebirge und ein starkes urbanes Profil. Die Stadt Las Palmas bündelt Hafen-, Militär- und Handelsgeschichte, während das Inselinnere landwirtschaftliche Formen, Volksarchitektur und aboriginale Zeremonialräume bewahrt, die die Insel als lebendiges Archiv des Archipels lesen lassen.