1420

Die normannischen Herren festigen ihre Herrschaft über Lanzarote und Fuerteventura.

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Eroberung und Kolonisierung Lanzarote Politik

Historische Persönlichkeiten

Im Jahr 1420 festigten die normannischen Herren ihre Herrschaft über die Inseln Lanzarote und Fuerteventura, was einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der Eroberung der Kanarischen Inseln darstellt. Dieser Prozess wurde von Jean de Béthencourt und Gadifer de La Salle geleitet, die die Eroberung 1402 begonnen hatten. Die Konsolidierung der normannischen Kontrolle war entscheidend für die Etablierung einer feudalen Struktur auf den Inseln, die neue Formen der sozialen und wirtschaftlichen Organisation einführte. Diese Herrschaft erleichterte die Ausweitung des europäischen Einflusses im Archipel und diente als Basis für zukünftige Eroberungen auf den anderen Inseln. Darüber hinaus ermöglichte die normannische Kontrolle die Entwicklung von Landwirtschaft und Handel und integrierte Lanzarote und Fuerteventura in die atlantischen Handelsrouten. Dieses Ereignis unterstreicht die strategische Bedeutung der Kanarischen Inseln im Kontext der europäischen Expansion in den Atlantik im 15. Jahrhundert.