Im Jahr 1530, während der Kolonialzeit, wurde das Hospital San Martín in Las Palmas de Gran Canaria gegründet, was einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte der Kanarischen Inseln darstellt. Dieses Krankenhaus war eine der ersten Gesundheitseinrichtungen im Archipel und spiegelte den wachsenden Bedarf an medizinischer Infrastruktur wider, bedingt durch die zunehmende Bevölkerung und die wirtschaftliche Expansion unter spanischer Herrschaft. Die Gründung des Krankenhauses wurde von der spanischen Krone und der Kirche vorangetrieben, die ihre Präsenz festigen und die Bedürfnisse der Siedler und Einheimischen erfüllen wollten. Das Hospital San Martín bot nicht nur medizinische Versorgung, sondern wurde auch zu einem Zentrum der sozialen Unterstützung, das Arme und Kranke beherbergte. Seine Gründung symbolisiert den Beginn eines besser organisierten Gesundheitssystems auf den Kanarischen Inseln und unterstreicht die Bedeutung der öffentlichen Gesundheit für die Entwicklung der kolonialen Gesellschaft.