Die Gründung des Gabinete Literario de Las Palmas im Jahr 1876 markierte einen bedeutenden Meilenstein in der kulturellen und intellektuellen Entwicklung von Gran Canaria im 19. Jahrhundert. Dieses Ereignis fand in einem Kontext des wachsenden Interesses an Bildung und Kultur auf den Kanarischen Inseln statt, das durch den Einfluss der europäischen Aufklärung geprägt war. Das Gabinete Literario wurde als Treffpunkt für Intellektuelle, Künstler und Bürger gegründet, die an kulturellem Fortschritt interessiert waren, und förderte literarische, wissenschaftliche und künstlerische Aktivitäten. Seine Gründung spiegelte den Wunsch nach Modernisierung und Verbindung mit dem europäischen Denken wider, zu einer Zeit, als die Inseln begannen, wirtschaftliche und soziale Veränderungen zu erleben. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Gabinete Literario zu einer Schlüsselinstitution für die Förderung von Wissen und Kultur auf den Kanarischen Inseln und trug wesentlich zum intellektuellen Leben der Region bei.