In der Geschichte der Kanarischen Inseln sind nur wenige Figuren so emblematisch wie Francisca de Gazmira, die sich für die Verteidigung der Rechte der kanarischen Ureinwohner während der Eroberung von La Palma auszeichnete. Diese mutige Frau wurde zur ersten politischen Stimme der Kanarischen Inseln auf der Halbinsel und kämpfte unermüdlich für die Befreiung ihres Volkes.
Francisca de Gazmira spielte eine entscheidende Rolle als Übersetzerin und Vermittlerin zwischen den Ureinwohnern und den Eroberern. Trotz ihrer Gefangennahme und Versklavung im Haus eines kastilischen Adligen blieb ihr unbezwingbarer Geist ungebrochen. In einem beispiellosen Akt des Mutes reiste Francisca zu den Höfen, um den katholischen Königen formell über die unmenschliche Behandlung der palmerischen Ureinwohner zu berichten.
Dank ihres Eingreifens befahl die Krone die Freilassung der Ureinwohner und ihre Rückkehr auf den Archipel, was einen Meilenstein in der Geschichte der Menschenrechte auf den Kanarischen Inseln markierte[^feccoo-canarias-mujeres-en-la-historia-8-marzo-2022].