Im 19. und frühen 20. Jahrhundert erlebte die Botanik auf den Kanaren einen Aufschwung, der maßgeblich von ausländischen Forschern geprägt wurde. Britische, deutsche und französische Wissenschaftler trugen entscheidend zur internationalen Bedeutung der kanarischen Flora bei.
Pepa Aurora hat die Kinderliteratur auf den Kanarischen Inseln revolutioniert und mit ihren Geschichten und Gedichten Generationen von Kindern und Lehrern inspiriert.
José González, liebevoll José „El Lindo“ genannt, war eine zentrale Figur in Guía de Gran Canaria, bekannt für seinen Humor, seine Musikalität und seine Rolle im gesellschaftlichen Leben der Stadt.
Saulo Toróns langes literarisches Schweigen war eine persönliche und politische Reaktion auf historische Umbrüche und zeugt von seinem tiefen Engagement für Dichtung und Freiheit.
Der Silbo Gomero ist eine einzigartige Pfeifsprache, die auf La Gomera noch heute lebt und Kommunikation über Berge und Schluchten ermöglicht. Ihre Anerkennung und Vermittlung machen sie zu einem sprachlichen Schatz der Kanaren.
Die Sprache der Guanchen, heute ausgestorben, zeigt durch ihre Überreste eine nordafrikanische Herkunft und agglutinierende Struktur. Erfahren Sie, wie Sprachspuren der Guanchen die Geschichte der Kanaren lebendig machen.
Aboriginesche Namen erleben auf den Kanarischen Inseln eine bemerkenswerte Renaissance und spiegeln die Suche nach Identität sowie gesellschaftliche und politische Veränderungen wider.
Das Bild des Guanche wurde historisch konstruiert und diente als Spiegel der kanarischen Identität, geprägt von Rassentheorie und europäischen Ideologien. Wir beleuchten, wie Wissenschaft und Politik diesen Gründungsmythos erschufen.
Benito Pérez Galdós erwähnt seine kanarischen Landsleute in den Episodios Nacionales nur selten – eine literarische Entscheidung, die seine persönliche Beziehung zu den Inseln und seine Sicht auf die spanische Geschichte widerspiegelt.
Die Persönlichkeit von Ángel Guerra (José Betancort Cabrera) verdeutlicht Lanzarotes Einfluss auf den kanarischen Regionalismus und die Diskussion um die Inselidentität um 1900.
Höhlen waren die Hauptwohnstätten der Guanchen auf Teneriffa, ausgewählt nach Habitabilität und Nähe zu Ressourcen. Die Archäologie zeigt, wie diese Orte das Alltagsleben und die Entwicklung der Ureinwohnerschaft widerspiegeln.
Die Digitalisierung wissenschaftlicher Bibliographien hat die Forschung zur Vorgeschichte und Anthropologie der Kanaren grundlegend verändert und ermöglicht einen umfassenderen Zugang zum kulturellen Erbe der Inseln.
Erfahren Sie, wie chemische Analysen von Knochen es ermöglichen, die Ernährung früherer Bevölkerungen zu rekonstruieren – und so neue Einblicke in das Leben und die Anpassung auf den Kanarischen Inseln und anderswo bieten.
Das physische Erscheinungsbild der Guanchen war jahrhundertelang Gegenstand von Mythen und Debatten. Wir beleuchten, wie sich ihr Bild von den Erobererchroniken bis zu modernen wissenschaftlichen Studien wandelte.
Die Mumifizierung der Guanchen auf Teneriffa offenbart eine komplexe Bestattungstradition und eine faszinierende Verbindung zu anderen alten Kulturen. Der Artikel beleuchtet Techniken, soziale Bedeutung und archäologische Funde.
Der Einfluss der Amazigh auf die indigene Kultur der Kanaren ist unbestreitbar, wurde aber lange in Wissenschaft und Museen verschwiegen. Dieser Artikel beleuchtet, wie Archäologie und Politik die Wahrnehmung der amazighischen Identität auf den Kanaren geprägt haben.
Die Fundstätte La Cerera in Arucas bietet eine einzigartige stratigraphische Abfolge, die die vorspanische Besiedlung sowie natürliche und menschliche Prozesse dokumentiert.
Die Gattung Aeonium, auf den Kanaren als Verole bekannt, ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Isolation und vielfältige Lebensräume zu einer außergewöhnlichen Pflanzenvielfalt geführt haben.
Canarias Historia
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