Um 500 v. Chr. begannen die Kanarischen Inseln von Berbergruppen aus Nordafrika besiedelt zu werden. Dieses Ereignis markiert den Beginn der präkolumbischen Periode im Archipel. Die Berber, die später auf Teneriffa als Guanchen und auf den verschiedenen Inseln unter anderen Namen bekannt wurden, brachten ihre Kultur, Sprache und landwirtschaftlichen Praktiken mit. Die Ankunft dieser ersten Siedler wurde durch die Nutzung rudimentärer Boote und das Wissen über Meeresströmungen erleichtert. Diese erste Besiedlung hatte einen nachhaltigen Einfluss auf die Geschichte der Inseln, da sie die kulturellen und sozialen Grundlagen legte, die bis zur Ankunft der Europäer im 15. Jahrhundert Bestand hatten. Die Anpassung an eine vielfältige Insellandschaft und die Schaffung organisierter Gesellschaften zeugen von der Fähigkeit dieser Völker, in einer neuen Umgebung zu gedeihen.
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