Im Jahr 2005 sahen sich die Kanarischen Inseln mit einer bedeutenden Migrationskrise konfrontiert, die durch die massive Ankunft von 'Pateras', kleinen Booten, die von Migranten genutzt wurden, um europäische Küsten zu erreichen, ausgelöst wurde. Dieses Phänomen fand vor dem Hintergrund politischer und wirtschaftlicher Instabilität in mehreren afrikanischen Ländern, insbesondere in Subsahara-Afrika, statt. Die Inseln, die etwa 100 Kilometer vor der nordwestlichen Küste Afrikas liegen, wurden zu einem wichtigen Einreisepunkt für diejenigen, die Asyl oder bessere Lebensmöglichkeiten in Europa suchten. Die Ankunft von Tausenden von Menschen setzte die lokalen Ressourcen erheblich unter Druck und stellte bedeutende humanitäre und logistische Herausforderungen dar. Dieses Ereignis unterstrich die Notwendigkeit einer engeren internationalen Zusammenarbeit, um die Ursachen der Migration anzugehen und das Grenzmanagement zu verbessern, und betonte die Bedeutung der Kanarischen Inseln als südliche Grenze der Europäischen Union.
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