Im Jahr 1648 erlebten die Kanarischen Inseln eine schwere Agrarkrise, die durch langanhaltende Dürren und einen Rückgang der Exporte verursacht wurde. Während der Kolonialzeit war die Wirtschaft der Kanaren stark von der Landwirtschaft abhängig, insbesondere vom Anbau von Zuckerrohr und Wein, die hauptsächlich nach Europa und Amerika exportiert wurden. Der Mangel an Regenfällen führte jedoch zu einem drastischen Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion, was die lokale Wirtschaft beeinträchtigte und zu Nahrungsmittelknappheit führte. Zudem trugen internationale Konkurrenz und Schwankungen der weltweiten Nachfrage zum Rückgang der Exporte bei. Diese Krise hatte erhebliche Auswirkungen auf die Bevölkerung, erhöhte die Armut und führte zu Migrationen nach Amerika auf der Suche nach besseren Möglichkeiten. Das Ereignis unterstreicht die Anfälligkeit von Inselwirtschaften gegenüber klimatischen Bedingungen und globalen Märkten und markiert einen kritischen Punkt in der Wirtschaftsgeschichte der Kanaren.
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