Im Jahr 1677 wurden die Kanarischen Inseln von einer verheerenden Heuschreckenplage heimgesucht, die die Landwirtschaft, einen wichtigen Sektor der kolonialen Wirtschaft jener Zeit, schwer beeinträchtigte. Im 17. Jahrhundert waren die Inseln ein bedeutender Transitpunkt auf den Handelsrouten zwischen Europa, Afrika und Amerika, und ihre Wirtschaft war stark von der landwirtschaftlichen Produktion, insbesondere von Weizen, Gerste und Weinreben, abhängig. Die Heuschreckenplage, die sich über alle Inseln ausbreitete, führte zu einer schweren Nahrungsmittelknappheit und verschärfte die wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten der lokalen Bevölkerung. Dieses Ereignis unterstrich die Anfälligkeit der Inseln gegenüber Naturphänomenen und die Notwendigkeit, Strategien zur Minderung der Auswirkungen zu entwickeln, um ihre Ressourcen zu schützen. Darüber hinaus wurde die Plage von 1677 zu einem historischen Bezugspunkt für zukünftige Generationen, der die Bedeutung von Widerstandsfähigkeit und Anpassung in einer Inselumgebung betonte.
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