Die Schlacht von Ajuy, die 1447 auf der Insel Fuerteventura stattfand, markiert einen entscheidenden Moment im Widerstand der Ureinwohner gegen die europäische Eroberung der Kanarischen Inseln. In dieser Zeit versuchten europäische Eroberer, hauptsächlich Kastilier, ihre Herrschaft über den Archipel auszudehnen. Die einheimischen Majoreros, angeführt vom Häuptling Ayoze, erhoben sich, um den Vormarsch der Eindringlinge zu stoppen. Die Schlacht fand an der Westküste der Insel in Ajuy statt, einem strategischen Ort aufgrund seines natürlichen Hafens. Trotz des Mutes und der Entschlossenheit der Majoreros erwies sich die militärische und technologische Überlegenheit der Eroberer als entscheidend. Die Niederlage der Ureinwohner bei Ajuy festigte die kastilische Kontrolle über Fuerteventura und markierte einen bedeutenden Schritt in Richtung der vollständigen Beherrschung der Inseln. Dieses Ereignis unterstreicht den Widerstand der Ureinwohner und die Komplexität des Eroberungsprozesses auf den Kanaren.