Im Jahr 1553 griff der französische Korsar François Le Clerc, bekannt als 'Holzbein', Santa Cruz de La Palma an, im Kontext der kolonialen Spannungen zwischen den europäischen Mächten. Dieser Angriff ist Teil einer Reihe von Piratenüberfällen, die die Kanarischen Inseln im 16. Jahrhundert heimsuchten, aufgrund ihrer strategischen Lage auf den Handelsrouten nach Amerika. Le Clerc, der eine Flotte von Schiffen befehligte, gelang es, auf der Insel zu landen und die Stadt zu plündern, wobei er beträchtliche Beute machte. Der Angriff hinterließ Santa Cruz de La Palma in Trümmern, veranlasste jedoch auch die lokalen Behörden, die Küstenverteidigung zu verstärken und die Befestigungen zu verbessern, wie etwa das Castillo de Santa Catalina. Dieses Ereignis unterstreicht die Verwundbarkeit der Inseln gegenüber ausländischen Übergriffen und die Notwendigkeit militärischen Schutzes, was einen entscheidenden Punkt in der Kolonialgeschichte der Kanaren markiert.